{"id":62247,"date":"2016-05-22T10:00:04","date_gmt":"2016-05-22T08:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/2023.ecclesia.church\/predigt\/dream-again-teil-4-halbzeit\/"},"modified":"2016-05-22T10:00:04","modified_gmt":"2016-05-22T08:00:04","slug":"dream-again-teil-4-halbzeit","status":"publish","type":"predigt","link":"https:\/\/ecclesia.church\/en\/predigt\/dream-again-teil-4-halbzeit\/","title":{"rendered":"Halbzeit"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center\">Dream Again | Teil 4 | Halbzeit<\/h1>\n<p>Ganz herzlich Willkommen. Sch\u00f6n, dass du heute Morgen in der Ecclesia N\u00fcrnberg zum Gottesdienst bist. Falls wir uns noch nicht kennen, oder wir uns zum allerersten Mal sehen, mein Name ist Konstantin Kruse. Ich bin Pastor in dieser Gemeinde.<\/p>\n<p>Heute ist Pastor Andreas Timm aus Tostedt als Gastsprecher da. Ein starker, toller Mann Gottes. Vier T\u00f6chter, was wir ihm versuchen nachzuahmen. Es ist einfach toll, dass du da bist Andreas. Auch an das ganze Team, das um uns zu dienen f\u00fcr das Wochenende mitgekommen ist, ein Dankesch\u00f6n. Ansonsten, Andreas, bitte ich dich aufzustehen, denn wir wollen dich willkommen hei\u00dfen in unserer Mitte.<\/p>\n<h2>Hoffnungen und Tr\u00e4ume<\/h2>\n<p>Ja sch\u00f6nen guten Morgen. Der 1. FC N\u00fcrnberg tr\u00e4umt von der ersten Liga, richtig? Besser: Er tr\u00e4umt wieder von der 1. Liga. Ich selbst bin bekennender Bayern-Fan. Euer Pastor hat euch hoffentlich gelehrt Dinge zu bekennen. Ich bekenne das ich Bayern Fan bin und wir haben gestern noch 120 Minuten Fu\u00dfball geschaut. Pastor Konstantin war sehr konsterniert als die Dortmunder verloren haben. Aber sie d\u00fcrfen auch nochmal tr\u00e4umen f\u00fcr einen Titel. Ja? So sind wir gleich im Thema und ich darf mit euch gleich noch mal dieses Thema aufgreifen, das ihr in den letzten drei Wochen gehabt habt. <a href=\"https:\/\/www.ecclesianuernberg.de\/predigtserie\/dreamagain\/\">Dream Again<\/a>.<\/p>\n<h2>Ist die Strategie erfolgreich?<\/h2>\n<p>Um beim Thema Fu\u00dfball zu bleiben. Ich habe gestern noch drauf gewartet, ob etwas in der Halbzeit passiert. Wird es noch einmal eine Strategie\u00e4nderung geben? Wird noch einmal ein Kick kommen von einer der beiden Mannschaften, die so strategisch aufeinander eingestellt waren und eigentlich keine richtig die Oberhand hatte? Teilweise dachte ich Borussia Dortmund, aber eigentlich wusste ich der 1. FC Bayern hatte es bis zum Schluss in der Hand. Wir warteten also gestern, ob noch mal ein Moment kommt, dieser geniale Moment, in dem einer den Konter schafft. Noch einmal so ein genialer Moment in dem ein Tor f\u00e4llt. Aber leider nicht.<\/p>\n<h2>Bewerten der Umsetzung<\/h2>\n<p>Genauso wei\u00df ich nicht wie es bei dir aussieht. Was haben die drei Predigten in den letzten drei Wochen in dir bewirkt? Haben sie bei dir ausgel\u00f6st noch mal neu zu tr\u00e4umen oder vielleicht sogar das erste Mal zu tr\u00e4umen? Man begibt sich auf diese Reise und beschlie\u00dft dieses Ziel, diesen Traum, anzuvisieren. Man hat begonnen zu tr\u00e4umen, man wagt nun einen Schritt zu tun, sich in eine Richtung zu bewegen um das Ziel zu erreichen. Die meisten von uns haben entweder latente &#8211; also in uns liegende aber noch schlummernde \u2013 Tr\u00e4ume, oder explizit ausgesprochene. Wenn man dann sich auf diese Reise begeben hat, diese Tr\u00e4ume angegangen ist wird man wie ich feststellen: Das Leben ist wie ein Fu\u00dfballspiel, da irgendwann mal ein Moment kommt in dem man kurz in die Kabine geht. Man dr\u00fcckt in so einen Moment, in dem etwas passiert, einen Pause-Knopf. Man bewertet sich noch mal.<\/p>\n<h2>Sichtweisen auf die Halbzeit<\/h2>\n<p>Schauen viele von euch Fu\u00dfball? Ich wei\u00df nicht wie ihr das so macht, aber w\u00e4hrend einer Halbzeit ist es f\u00fcr den Zuschauer ein Moment sich sein Getr\u00e4nk nachzuf\u00fcllen, vielleicht auf das Klo zu gehen, noch eine Chips T\u00fcte zu holen, noch mal aufzustehen oder frische Luft zu schnappen.<\/p>\n<p>Bei den Spielern sieht es anders aus. In der Kabine werden sie noch mal durchmassiert, wechseln das Trikot, bekommen nochmal eine Ermutigung von den Ersatzspielern. Wenn der Trainer dann in die Kabine kommt und nochmal die Mannschaft versammelt, sie motiviert, gibt er vielleicht noch ein paar strategische Ver\u00e4nderungen mit auf den Weg, weil er merkt der Ursprungs-Plan funktioniert nicht ganz. Man liegt vielleicht schon mit einem Tor im R\u00fcckstand und man ist innerlich abgebremst. Selbst das erste Tor zu schie\u00dfen war angedacht, trotzdem liegt man 0:1 oder 0:2 zur\u00fcck. Diese Phase in der Halbzeit ist ganz, ganz wichtig.<\/p>\n<h2>Kritischer Zeitpunkt<\/h2>\n<p>Die Halbzeit ist eine besonders kritische Phase f\u00fcr ein Spiel. Genauso auch f\u00fcr deinen Traum und dein Leben. F\u00fcr die Dinge, die du im Glauben angehst, die du mit Gott angehst und mit der Kraft des Heiligen Geistes. Du bist motiviert, du bist hochgepuscht, du hast einen Schritt getan, du hast eine Entscheidung getroffen und nun kommt eine Halbzeit-Phase. Und diese Phase ist folgenschwer. Hier entscheidet sich, ob du noch den Willen zum Sieg hast oder ob du resignierst. Vielleicht denkst du: Diese zwei Tore k\u00f6nnen wir nicht mehr einholen. Oder wirst nachl\u00e4ssig und ruhst dich auf deinen drei geschossenen Toren aus, weil du glaubst die anderen schaffen es nicht auszugleichen. Aber auch das gibt es auch bei Fu\u00dfballspielen. Die deutsche Nationalmannschaft hat 2012 in der WM-Qualifikation 4:0 gegen Schweden gef\u00fchrt. 4:0 stand es in der Halbzeitpause und in der zweiten Halbzeit haben die Schweden vier Tore geschossen und das Spiel ausgeglichen. Endstand 4:4 (4:0). Man sieht wie sehr man aufpassen muss, dass man nicht resigniert, nicht \u00fcberheblich wird, nicht denkt \u201eWir bekommen das schon hin\u201c, denn das Spiel ist noch nicht zu Ende.<\/p>\n<p>Ein Spiel dauert 90 Minuten bzw. in bestimmten Situationen 120 Minuten und erst dann wird wirklich abgepfiffen. Ein R\u00fcckstand ist noch nicht das Endergebnis und eine F\u00fchrung ist noch nicht ein sicherer Sieg. Und deshalb braucht es auch in unserem Leben, auch in Dingen die wir angehen, h\u00f6chste Konzentration und auch h\u00f6chste Motivation.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht ob auch du mal eine Halbzeit in deinem Leben erleben wirst. Ich hatte eine Halbzeit als ich 40 wurde. Ich bin jetzt 51 &#8211; ich sehe zwar nicht so aus -, aber als ich 40 wurde bekam ich in dieser Phase &#8211; im M\u00e4rz glaube ich, kurz vor Ostern &#8211; Schmerzen in meinen Gliedern. Ich war schon mittags m\u00fcde und mein K\u00f6rper verlangte, dass ich mich nachmittags nochmal hinlege. Ich habe mich abends nochmals aufgerafft aber ich wusste nicht was mit mir geschah. Nach drei bis vier Tagen bin ich zu meinem Hausarzt, der ein guter Freund von mir ist. Ich sage: \u201eChristian\u2026 dies sind die Symptome\u201c und er schaut mich an. Ich erwarte einen vollen Check-Up mit Blut und allem Drum und Dran. Stattdessen sagt er: \u201eAndreas, du bist jetzt 40. Du kannst nicht immer weiter mit der gleichen Intensit\u00e4t, in der gleichen Geschwindigkeit, mit dem wenig Schlaf und mit den vielen Dingen du machst weiter so machen. Du bist 40.\u201c Ich dachte 40?! \u2013 das ist erst Halbzeit. 40 ist von 80 Jahren genau die Mitte im Leben. Ich musste zu einem Punkt kommen, an dem ich mich bewerte.<\/p>\n<h2>Die Geschichte meiner Gro\u00dfmutter<\/h2>\n<p>Ich m\u00f6chte euch einmal mit rein nehmen in eine Geschichte, die mit meinem Leben zu tun hat. Indirekt sowie Direkt. Es geht um meine Gro\u00dfmutter. Meine Gro\u00dfmutter ist 1934 nach China ausgereist. F\u00fcr die, die nicht im kirchlichen Lager aufgewachsen sind \u2013 es gibt sogenannte Missionare. Missionare sind Menschen, die die gute Botschaft von Jesus (anderen) Menschen und V\u00f6lkern mitteilen wollen. Zu der Zeit geschahen pfingstliche Aufbr\u00fcche in Deutschland und viele Menschen lernten Jesus kennen und die Kraft seines Heiligen Geistes. Sie h\u00f6rten, dass Jesus sagt: \u201eGeht in alle Welt\u201c und so hat auch meine Gro\u00dfmutter diesen Weg beschritten. Sie hat auf Ihrem Herzen gehabt nach China zu gehen und den Menschen in China, die wirklich nichts vom Christentum wussten, von Jesus zu erz\u00e4hlen. Sie war verlobt mit Erich Sch\u00fcrmann. Und wie es damals \u00fcblich war, gingen die M\u00e4nner zuerst nach China voraus. Es gab sozusagen eine Vorab-Kommando-Truppe, die erst mal das Land erkundet hat, vor allem die Gegend in die sie gehen wollten. Das war die Yunnan-Gegend. &#8211; Da gibt\u2019s sch\u00f6nen Gr\u00fcnen Tee der kommt da her. Also wenn ihr Tee-Kenner seid, sehr guter gr\u00fcner Tee kommt aus der Yunnan-Gegend. &#8211; Und die M\u00e4nner haben diese Gegend erkundet. Sie wollten n\u00e4mlich einen Stamm der Naxi erreichen mit Jesu Liebe. Und Erich ist mit seinem Kollegen vorausgegangen. Sie haben ein Haus besorgt und alles vorbereitet und dann sind zwei Frauen hinterhergekommen. Einmal die Ehefrau des anderen Missionars und einmal meine Gro\u00dfmutter, die Verlobte von Erich Sch\u00fcrrmann. Das Ziel war, dass sie nach Ankunft in Kanton &#8211; an der K\u00fcste &#8211; im deutschen Konsulat ihre Standesamtliche Hochzeit feiern. Die eigentliche kirchliche Hochzeit sollte dann in der Provinz Yunnan, in einem Ort namens Lijiang, stattfinden. Auf dem R\u00fcckweg von Kanton nach Lijiang wurde der Verlobte von meiner Gro\u00dfmutter \u2013 Erich Sch\u00fcrrmann \u2013 sehr krank. Er hatte eine Rippenfell-Entz\u00fcndung, verbunden mit einer Lungenentz\u00fcndung und dies f\u00fchrte dazu, dass er auf halber Strecke starb. Halbzeit.<\/p>\n<p>Halbzeit f\u00fcr meine Gro\u00dfmutter die ja ein Ziel, ein Traum verfolgte. Sie wollte Menschen mit dem Evangelium erreichen. Zusammen mit Ihrem Ehemann. Sie hatten vor &#8211; wie es damals \u00fcblich war &#8211; wirklich Jahrzehnte dort zu bleiben. Seinerzeit war es nicht wie heute m\u00f6glich hin und her zu fliegen mit g\u00fcnstigen Fl\u00fcgen. Es war eine Weltreise und fast schon eine endg\u00fcltige Reise, die man damals unternommen hat. Und nun platzt dieser Traum der Ehe mit ihrem Geliebten Erich und sie sitzt da mitten auf der Strecke zwischen Kanton und dem Ort wo sie eigentlich heiraten wollte und stellt sich sicherlich die Frage: Warum? Stellt sich sicherlich die Frage: Wieso?<\/p>\n<h2>Halbzeit-Phase<\/h2>\n<p>Was macht es mit einem Menschen, der in einem R\u00fcckstand kommt, emotional? Wenn man ein Gegentor kassiert, wenn man in einer Niederlagensituation hineinger\u00e4t? Ich m\u00f6chte mit euch heute noch mal \u00fcber die Halbzeit-Phase sprechen. Denn ich wei\u00df nicht, wie es bei dir aussieht. Kann es sein, dass es auch in deinem Leben gerade eine Halbzeit gibt?<\/p>\n<p>Vielleicht bist du \u00e4lter geworden und sp\u00fcrst wie ich die Grenzen deines K\u00f6rpers. Einige von euch vergessen schon Dinge und fragen: Wo ist denn der Schl\u00fcssel? Oder schauen sich noch mal die Frau auf der anderen Seite des Tisches an und fragen: Wer bist du?<\/p>\n<p>Je nach Alter ist es verschieden. Es kann sein, dass du ein Studium angefangen hast oder eine Ausbildung und du warst dir sicher das Richtige gew\u00e4hlt zu haben und du steckt jetzt mittendrin und stellst dir die Frage: Will ich das \u00fcberhaupt? Es wird schwierig, es wird strenger, es gibt R\u00fcckschl\u00e4ge, die Atmosph\u00e4re ist nicht die, die du dir vorgestellt hast oder auch der Berufsalltag anders und du \u00fcberlegst aufzuh\u00f6ren. Kann es sein, dass Du vielleicht in deiner Ehe auch eine Halbzeit erlebst? Ich meine jetzt nicht Silberhochzeit oder \u00e4hnliches, sondern deine Ehe pl\u00e4tschert dahin wie manch ein Fu\u00dfballspiel. Der Partner ist weniger Teammitglied, sondern eher ein Gegner geworden. Du hast mit Elan begonnen, aber es sind mehr Eigentore und Gegentore zu verzeichnen und die Saison deiner Ehe hat schon seine Opfer gekostet. Es kann sein, dass du Kinder hast und auch in der Kindererziehung steckst du erst mitten in der Halbzeit. Die Kinder sind 14, sie sind 15 und du fragst dich: Was habe ich da in die Welt gesetzt?<\/p>\n<p>Es ist Halbzeit. Du bist in der Kabine und bewertest dich. Du fragst: Habe ich alles richtig gemacht? Habe ich genug Grenzen gesetzt? Habe ich auch genug Liebe gegeben? Habe ich genug motiviert und ermutigt? Warum geraten die Kinder so unterschiedlich, dass eines gut geraten ist und du beim anderen nur noch Fragezeichen hast? Und diese Fragen in dieser Halbzeit sind eine Zeit in der wir alle unweigerlich anfangen zu bewerten.<\/p>\n<p>Vielleicht hast du einen Dienst hier in dieser Church, in der Gemeinde, angefangen und bist in ein DreamTeam hinein gekommen mit der Mission die Welt zu bewegen. Du m\u00f6chtest etwas bewegen und du hast damit angefangen, aber dann wird es hart. Da musst du morgens fr\u00fch aufstehen. Du bist eingeteilt und du bist auch da, aber alle anderen sind sp\u00e4t. Du bist da, aber alle anderen haben abgesagt und du fragst dich: Warum passiert mir das? Wo ist mein Team? So kann es auch sein, dass es Halbzeiten ist in deinen Beziehungen gibt die du pflegst. Auch in einer Gemeinde. Du dachtest: Mensch ich dachte das w\u00e4re faires Spiel in so einer Kirche! Aber da wirst du gefoult, da wirst du angerempelt, da wirst du \u00fcberholt, da wirst du nicht beachtet, du sitzt auf der &#8211; ich will nicht sagen Anklagebank, aber du bist auf der &#8211; Ersatzbank und alle spielen aber du nicht. Du f\u00fchlst dich wie die H\u00e4lfte der Bayern Spieler, die gekauft worden sind und nicht spielen d\u00fcrfen.<\/p>\n<h2>Biblische Beispiele f\u00fcr Halbzeit<\/h2>\n<p>Ich habe in die Bibel reingeschaut und habe mich gefragt ob spricht die Bibel von Halbzeit spricht? Und tats\u00e4chlich habe ich herausgefunden, dass es Halbzeiten gab in dem Leben von einigen in der Bibel. Die Bibel ist ein herrliches Buch, das uns hilft in das Leben von Menschen, die mit Gott zu tun haben, die mit Gott gelebt haben, reinzuschauen. Sie wurden von Gott gef\u00fchrt, berufen und wenn Sie es zugelassen haben auch zum Ziel gebracht. Und hier k\u00f6nnen wir einfach von ihnen lernen, wie Sie auf jedem Spielfeld ihr Spiel gelebt haben und was in ihrer Halbzeit stattgefunden hat.<\/p>\n<h3>Beispiel 1 &#8211; Halbzeit bei Elia<\/h3>\n<p>Ich nehme euch mal ein rein in das Leben von einem alten Propheten. Elia. Er war der Haudegen des Alten Testaments und hatte wirklich ein Ziel vor Augen. Gott hat ihn berufen und in eine nicht einfache Situation hineingestellt. Gott hatte gesagt, dass er durch Elia mit diesem ganzen Gottlosen Kram in seinem Volk Israel aufr\u00e4umen m\u00f6chte. \u201eIch m\u00f6chte, dass du klar sprichst. Ich m\u00f6chte, dass du klar handelst und dass du aufr\u00e4umst.\u201c Und so hat Elia eine Wahnsinns-Bef\u00e4higung vom Himmel bekommen. Ich denke an die Geschichte der 450 d\u00e4monisch besessenen Priester von Baal. Sie waren auf einem Berg namens Karmel. Dort haben sie eine Art Contest gemacht, ein Spiel. Sie sagten: Wir bauen jetzt einfach mal hier einen Holzaltar auf und schauen mal, ob ein Gott vom Himmel mit Feuer antwortet. Ihr 450 Priester von Baal, ihr betet zu eurem Gott. Mal schauen ob er dieses Opfer mit Feuer vom Himmel entz\u00fcndet und dann werde ich meinen Gott anrufen und wir werden sehen, ob er antwortet. Wow. Und Elia sah das Wunder. Die Geschichte ist drum herum nicht so wichtig, nur die Tatsache, dass Gott antwortete. Der Gott Elias antwortete. Der Gott an den wir glauben und den wir anbeten. Er antwortete vom Himmel und entz\u00fcndete dieses Opfer mit Feuer. Nach dieser Situation flohen die Priester von Baal beziehungsweise wurden umgebracht. Das ist noch mal eine andere Geschichte. Elia hatte 10:0 gewonnen. Das war ein Wahnsinns-Sieg. Jeder wusste: Gott ist der lebendige Gott und Elia ist sein Prophet! Das ist einer mit dem man es erst aufnehmen muss. Allerdings hat die Frau des von D\u00e4monen besessenen K\u00f6nigs Ahab &#8211; Isebel- mitbekommen, dass ihre Priester umgebracht worden sind und sie sagte: Ich werde Elia t\u00f6ten! Und als Elia das h\u00f6rte bekam er es mit der Angst zu tun und floh. Das ist der Halbzeitpunkt zwischen seinem Sieg am Berg Karmel und zwischen seiner Entr\u00fcckung in den Himmel. Genau mittendrin kommt er in eine Halbzeit-Situation und wird depressiv und suizidgef\u00e4hrdet:<\/p>\n<p>\u201eGott! Alle haben sich abgewendet! Ich bin der einzige der hier noch \u00fcbrig ist! Wo bist du? Mein Leben ist bedroht. Nimm du mein Leben! Lass mich sterben!\u201c Ich wei\u00df nicht, ob es dir manchmal so geht.<\/p>\n<h3>Beispiel 2 &#8211; Halbzeit bei David<\/h3>\n<p>Ich schaue mal in das Leben von jemand anderem. Das Leben von K\u00f6nig David. Auch eine bekannte Person. Er war ernannt als K\u00f6nig. Gesalbt mit \u00d6l von dem Priester Samuel. Jeder wusste, David ist der neue K\u00f6nig. Dies geschah aber erst mal im Verborgenen. Erst mal in der Pampa irgendwo. Zwischen der Salbung zum K\u00f6nig und zu der eigentlichen Kr\u00f6nung in Jerusalem, an der er wirklich als K\u00f6nig eingesetzt wurde, passierte etwas. Er war mit seinen M\u00e4nnern unterwegs. Sie hatten ihre Familien in einem Ort namens Ziklag kampiert und waren dann in den Kampf marschiert, wie es damals \u00fcblich war. Sie haben gegen die Amalekiter gek\u00e4mpft. W\u00e4hrend sie unterwegs waren, haben\u00a0die Amalekiter die Stadt Ziklag belagert, eingenommen, und haben die Kinder und die Ehefrauen von den M\u00e4nnern von David \u2013 das waren ungef\u00e4hr 300 M\u00e4nner \u2013 gekapert, entf\u00fchrt und verschleppt. David kommt nun zur\u00fcck vom Kampf, kommt zur\u00fcck nach Ziklag, und sieht, dass seine ganze Familie inklusive seiner Kinder verschwunden ist. Genauso die Frauen und die Kinder seiner Kollegen. Und die Bibel sagt uns im ersten Samuel Kapitel 30 (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/text\/SLT\/1.Samuel30\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1. Samuel 30<\/a>): David war in dieser Halbzeit in gro\u00dfer Bedr\u00e4ngnis, denn das Volk sprach davon ihn zu steinigen, denn die Seele des ganzen Volkes war erbittert. Jeder war aufgrund seiner S\u00f6hne und T\u00f6chter erbittert.<\/p>\n<p>Hier haben wir eine Situation, in der einer zum K\u00f6nig benannt worden ist &#8211; noch nicht K\u00f6nig gekr\u00f6nt &#8211; aber genau in der H\u00e4lfte auf dieser Strecke steht. Halbzeit. Verschleppte Personen aus Ziklag. Das ganze Volk dreht sich gegen ihn. Seine M\u00e4nner, seine Jungs. Sein Team dreht sich um und will ihn steinigen. Was machst du in der Halbzeit? David kommt in diese Halbzeit, geht in seine Kabine hinein und die Bibel sagt uns: David aber st\u00e4rkte sich in dem HERRN seinem Gott. Und er befragte den Priester: Was soll ich tun? Dieser sagt: Frag Gott! Und David fragte Gott und Gott sprach: Tu dies, tu das und rette die Familien. Er geht gegen die Amalekiter vor und erobert seine Familie zur\u00fcck und wird sp\u00e4ter dann zum K\u00f6nig ernannt.<\/p>\n<p>Auch du bist ernannt worden als ein Kind Gottes, ein Kind des K\u00f6nigs zu sein, als ein Priester, als ein Prophet. Jemand der klar spricht, jemand der klar lebt in dieser Welt. Du hast dein Glaubensleben mit Jesus gestartet und dann passiert etwas, weshalb du fragst: Warum? Was tust du? Wie gehst du in deine Kabine? Und wie kommst du aus deiner Kabine raus? David kam gest\u00e4rkt raus. David kam heraus mit einem klaren Blick.<\/p>\n<h3>Beispiel 3 &#8211; Halbzeit bei Ja\u00efrus<\/h3>\n<p>Ich denke noch an eine andere Geschichte. Ich bringe es mal n\u00e4her zu Jesus. Ein Mann namens Ja\u00efrus. Die Bibel sagt uns, dass Ja\u00efrus ein Jude und Vorsteher der Synagoge war. Er fiel Jesus zu F\u00fc\u00dfen und bat ihn in sein Haus zu kommen, denn seine einzige Tochter von etwa 12 Jahren lag im Sterben. Und die Bibel erz\u00e4hlt uns \u2013 Jesus bekam die Nachricht von diesem Ja\u00efrus: Hier ist meine Tochter die stirbt. Und die Bibel sagt folgendes (<a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/text\/SLT\/Lukas8%2C41-56\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lukas 8, 41ff)<\/a>:<br \/>\n<em>[42] (&#8230;) W\u00e4hrend er (Jesus) aber hinging, dr\u00e4ngten ihn die Volksmengen. [43] Und eine Frau, die seit zw\u00f6lf Jahren mit einem Blutfluss behaftet war (&#8230;) [44] kam von hinten heran und r\u00fchrte die Quaste seines Gewandes an; und sogleich h\u00f6rte ihr Blutfluss auf.<\/em><br \/>\nSie wurde geheilt. Jesus drehte sich um und schaute umher: Wer hat mich ber\u00fchrt? Ich beschreibe die ganze Geschichte noch mal. Ja\u00efrus sendet ein Notsignal zu Jesus \u2013 meine Tochter ist krank. Jesus sagt: Ich komme. Auf dem Weg wird er gestoppt von dieser alten Frau. Wer es war bekommt er erst mal nicht mit. Er bekommt nur mit \u2013 jemand hat ihn ber\u00fchrt und Kraft ist von ihm ausgegangen. Diese Frau ist geheilt und er sagt: Wer hat mich ber\u00fchrt? Er hat Hunderte von Menschen um sich herum und macht ein riesen Ding daraus heraus zu finden wer ihn gerade ber\u00fchrt hat. Die J\u00fcnger sagen: Ach da sind so viele Leute. So viele Leute haben dich ber\u00fchrt! Jesus entgegnet &#8211; Nein! Jemand hat mich im Glauben ber\u00fchrt. Er mach ein riesen Ding daraus und sucht diese Frau. Dann redet er mit ihr und findet heraus was passiert ist und freut sich mit ihr. Ja\u00efrus steht mit verschr\u00e4nkten Armen dar. Vielleicht fragt er sich: Jesus, warum diese Frau? Warum dieser ganze Tumult um rauszufinden wer dich jetzt ber\u00fchrt hat? Und w\u00e4hrend er da nerv\u00f6s steht und wartet das Jesus kommt, bekommt er eine Nachricht von seinem Diener: Deine Tochter ist gestorben. Halbzeit<\/p>\n<p>Auf dem Weg von einer Zusage Jesu \u2013 Ich komme zu deinem Haus \u2013 der Messias, der geheilt hat, der f\u00e4hig ist ihr jetzt Gutes zu tun. Auf dem Weg passiert etwas. Halbzeit.<\/p>\n<p>In solchen Halbzeit-Momenten brauchst du jemand wie Jesus der sagt: Ja\u00efrus, an was glaubst du jetzt? An diese Botschaft oder an mich? Und Jesus als Trainer sagt: Ja\u00efrus, ich nehme dich an die Hand. Und er ging und er weckte dieses M\u00e4dchen von den Toten auf.<\/p>\n<h2>Auf Wen blicken wir in der Halbzeit?<\/h2>\n<p>Zwischen Karmel und der Entr\u00fcckung (Elia). Zwischen Ernennung zum K\u00f6nig und Kr\u00f6nung in Jerusalem (David). Zwischen der Hoffnung und der Realit\u00e4t (Ja\u00efrus). Ich k\u00f6nnte Beispiele von Nehemia bringen. Ich k\u00f6nnte Beispiele von Paulus bringen. Ich k\u00f6nnte Beispiele von Josua bringen. Ich k\u00f6nnte Beispiele vom alten Kaleb bringen. Zwischen der W\u00fcste und seinem Berg. Der alte Kaleb ist \u00fcber 80 Jahre alt. Der Einzige, der mit seinem Kollegen Josua bereit war in das neue Land (Kanaan) hinein zu gehen. Und weil 10 andere gesagt haben \u201eNein, das ist uns zu schwierig!\u201c muss er noch einmal eine 40-j\u00e4hrige Ehrenrunde in der W\u00fcste drehen. Man k\u00f6nnte verbittert werden, entt\u00e4uscht sein, die Schuld den anderen zuschieben. Nein! Als er dann in das verhei\u00dfene Land kam, sagt Kaleb zu Josua: Ich bin immer noch motiviert! Auch nach 40 Jahren W\u00fcstenwanderung habe ich immer noch etwas in meinem Herzen. Halbzeit. Ich bin bereit, noch ein Berg zu erklimmen. Gib mir diesen Berg, gib mir diese Aufgabe. Ich bin bereit aus der Kabine heraus zu kommen, egal wie meine erste Halbzeit aussah. Ich habe noch Kraft. Und ich habe noch Vision.<\/p>\n<p>Und war es nicht auch so mit Jesus? Die Bibel sagt zwischen Kreuz und Herrlichkeit. In <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/text\/SLT\/Hebr%C3%A4er12\" class=\"bibleserver extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hebr\u00e4er 12<\/a>:1-2 lesen wir:<br \/>\n<em>[1] Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so gro\u00dfe Wolke von Zeugen um uns haben, jede B\u00fcrde und die uns so leicht umstrickende S\u00fcnde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf, [2] indem wir hinschauen auf Jesus, den Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.<\/em><\/p>\n<p>Jesus, der mitten in diesen Schmerzen vom Garten Getsemani, diesen seelischen Schmerzen, den Schmerzen am Kreuz sagt: Es gibt noch ein Ziel! Egal wie meine jetzige Situation aussieht, wie viel Schmerzen ich noch erlebe: Ich raffe mich jetzt auf. Ich sage es mal mit meinen Worten: Es gibt noch ein Ziel. Ich sehe noch Hunderte, Tausende, Millionen von Menschen die Erl\u00f6sung brauchen. Ich bin bereit diesen Weg zu gehen. Halbzeit.<\/p>\n<p>Wo stehst du? Was passiert in deiner Kabine? Welche Ermutigung willst du aufnehmen? Wer ist der Trainer an deiner Seite? Welche Hoffnung treibt dich an?<\/p>\n<h2>Halbzeit auf der Missionsreise<\/h2>\n<p>Ich komme mal zur\u00fcck zu meiner Gro\u00dfmutter. Sie ist dort und es gibt Briefe die sie damals geschrieben hat. Es gab ja keine E-Mail, keine SMS. Sie haben Briefe geschrieben. Diese Briefe sind aufbewahrt worden und ich hatte das Privileg gehabt einige zu lesen. Und ich lese euch einfach mal vor, was meine Gro\u00dfmutter damals an die Missionsorganisation, die sie damals ausgesandt hat, geschrieben hat. Wie sie in Ihrer Halbzeit mit dem Tod Ihres Verlobten umgegangen ist.<\/p>\n<p><em>Sie schreibt:<\/em> Was ich gedacht und in diesen Augenblicken empfunden habe als mein Verlobter gestorben ist? Ich kann es nicht sagen. Ich wei\u00df nur, dass ich vom ersten Moment an, an dem ich an seiner Seite war nur den Namen Jesus aussprechen zu vermochte. Den eine andere Zuflucht, wie wir es gesungen haben, ein anderer Anker, eine andere Hoffnung, hatte ich nicht. In dieser schweren Zeit habe ich so viel Liebe und F\u00fchrsorge von den hiesigen Freunden und Geschwistern im Herrn bekommen. Oh, ich habe die Gebete f\u00fcr mich gesp\u00fcrt. Wo das Weh und der Schmerz gro\u00df sind, da ist die Gnade doch viel m\u00e4chtiger! Wenn nun die Karawane in diesen Tagen kommen und hier soweit alles erledigt ist, so werde ich wohl mit den beiden Amerikanerinnen zur\u00fcck nach Lijiang aufbrechen. Ich m\u00f6chte mit meinem ganzen Leben dem HERRN dienen und die Arbeit fortsetzen, die mein Liebster niedergelegt hat. Er sagte mal zu mir: Elfriede, ich freue mich so, dass meine Berufung eine so klare war, denn auch dann wenn mein Leben jetzt enden sollte, dann wei\u00df ich doch, mein Weg nach hier war richtig.<br \/>\n<em>Sie schreibt weiter:<\/em> Bitte helft mir in der F\u00fcrbitte und ich denke auch an euch. Der Herr sei mit euch allen und tr\u00f6ste euch. Nun herzliche Gr\u00fc\u00dfe von eurer Elfriede, die auch jetzt sich daran klammert, dass Gottes Weg immer der Rechte ist, wenn auch noch unverstanden.<\/p>\n<p>Meine Gro\u00dfmutter ging zur\u00fcck zu dieser Missions-Station. Arbeitete einige Jahre, und jetzt nicht lachen. Als Ersatz-Missionar hat die Missionsgesellschaft einen Mann namens Gottfried Starr nach China gesandt. In China haben meine Gro\u00dfmutter und Gottfried sich kennen gelernt. Lieben gelernt, haben geheiratet und haben vier Kinder bekommen. Sie haben bis 1950 dort gearbeitet. Haben in diesem Naxi-Stamm etliche Gemeinden aufgebaut. Gegr\u00fcndet und aufgebaut. Soziale Arbeit getan. Medizinische Arbeit getan. Als damals die Revolution in China passierte, mussten alle Ausl\u00e4nder raus. Man wusste \u2013 ich wei\u00df nicht wie viel Jahre, waren es 20, 30 Jahre &#8211; nicht mehr wie es den Christen in China geht. Nach 20, 30 Jahren schaute man wieder nach China und man sich fragte, ob die Christen \u00fcberhaupt \u00fcberlebt haben. Mit dem ganzen Verbot von Religion und Verfolgung wusste man nicht ob die Kirche Jesu Christi sich verdoppelt, verdreifacht, vervierfacht oder verf\u00fcnffacht h\u00e4tte. Man ging davon aus, dass es vielleicht nur 5 Millionen Christen geben w\u00fcrde. Aber als der eiserne Vorhang wieder aufging, waren es \u00fcber 50 Millionen Christen in China. Gott hat sein Werk ohne westliche Missionare weiter getan.<\/p>\n<h2>Entscheidungen in der Halbzeit<\/h2>\n<p>Hier war eine Frau, die in Ihrer Halbzeit noch eine Entscheidung getroffen hat. Und sie hat Gnade bekommen. Sie hat geheiratet, hat vier Kinder bekommen, zw\u00f6lf Enkelkinder, vierundzwanzig Urenkelkinder. Ich bin einer der Enkel. Meine Tochter ist gerade in Indien, in der Internatsschule, in der ich aufgewachsen bin. Denn meine Eltern waren Missionare in Indien f\u00fcr 23 Jahre. Meine Mutter hatte es auf dem Herzen, weiter in dieser Berufung zu leben. Jetzt ist meine Tochter im S\u00fcden von Indien, in einer Schule in der ich aufgewachsen bin. Vor einigen Jahren war ich da, habe diese Schule auch besucht und hatte meine Tochter dabei. Deswegen hat es vielleicht auch bei Ihr gecatcht heute da zu sein. Wir sa\u00dfen an einem Tisch in einem Restaurant und ein chinesisch aussehender Australier sa\u00df gegen\u00fcber und wir kamen ins Gespr\u00e4ch. Er war Arzt. Als ich fragte wo er denn Arzt sei und er antwortete, dass er Dienst in China leistete fragte ich: Wo in China. Er sagte: In der Yunnan-Provinz. Da antwortete ich: Ja? Wo denn genau? Er entgegnete: In Lijiang. Ich frage unglaubw\u00fcrdig: Lijiang? Meine Gro\u00dfmutter war da. Er entgegnete: Ja ich wei\u00df. Das was sie dort gepflanzt hat, das was sie dort begonnen hat, ist explodiert! Vorletztes Jahr habe ich einen ZDF-Bericht gesehen, von einer ZDF Reporterin, die in den Bergen von den Dali-Gegenden \u00fcber die Naxi-St\u00e4mme ein Bericht gesendet hat. Sie hat eine Kirche nach der anderen erw\u00e4hnt. Sie sagte, dass die Menschen dort gl\u00e4ubig sind. Christus-Gl\u00e4ubig.<\/p>\n<p>Warum erz\u00e4hle ich diese pers\u00f6nliche Geschichte? Ich m\u00f6chte dich ermutigen in deiner Halbzeit nicht aufzugeben. Ich m\u00f6chte dich bei allen Zielen, bei allen Tr\u00e4umen, die du angehst, bei dem Weg der manchmal auch lang ist durch manch eine Holpersituation, manch ein Foul, manch einen R\u00fcckschlag und durch manch eine Auswechslung begleitet wird ermutigen, an diesem Anker der Hoffnung festzuhalten.<\/p>\n<h2>Was tun?<\/h2>\n<p>Ich lade dich ein, kurz deine Augen zu schlie\u00dfen. Und einfach jetzt zu sagen: Jesus hier bin ich, in meiner Kabine. Hier bin ich mit meinen Mitspielern. Du siehst meine Blessuren, du siehst wo ich gefoult worden bin. Ich habe sogar eine gelbe Karte bekommen. Ich wei\u00df nicht, ob ich eingewechselt werde, ich verstehe nicht Warum ich ausgewechselt worden bin. Aber ich bin Teil eines Teams und Teil einer Gemeinschaft und ich m\u00f6chte dieses Ziel, das Du mir gesteckt hast, diesen Traum den Du in mein Herz gelegt hast, diesen m\u00f6chte ihn nicht aufgeben! Sondern ich m\u00f6chte, dass ich aus dieser Halbzeit rauskomme und nochmal die zweite Halbzeit spielen werde mit Deiner Gnade, mit Deiner Ermutigung, mit Deiner St\u00e4rke HERR. Ich m\u00f6chte nicht aufgeben, bis der letzte Pfiff gepfiffen worden ist. Denn Du bist derjenige, der mich in Deiner Hand h\u00e4lt. Du bist der, der meine Zeit bestimmt. Du bist der, der mich ermutigt. Du bist der, der mich motiviert. Halleluja!<\/p>\n<p>Vielleicht bist du heute hier und du m\u00f6chtest dich mit einem Gebetshelfer am Ende des Gottesdienstes treffen und sagen: Bete f\u00fcr mich, so und so sieht meine Halbzeit aus. Ich br\u00e4uchte eine Ermutigung. Ich br\u00e4uchte eine Selenmassage. Ich br\u00e4uchte Zuspruch des Himmels. Es kann aber auch sein, dass du heute hier bist und du sagst \u2013 Mensch Pastor, du erz\u00e4hlst hier von Halbzeiten und so. Ich bin einfach auf die Welt gekommen. Ich frage mich, warum ich hier bin. Ich leb mein Leben, ich lebe es so gut ich kann. Ja das Leben ist hart, aber was hat Jesus damit zu tun? Ich m\u00f6chte dich einladen, dich in die Hand des besten Trainers zu begeben. Man sagt Pep Guardiola war gut. Ich w\u00fcrde sagen, J\u00fcrgen Klopp ist noch besser. Ich w\u00fcrde sagen, es gibt andere gute Trainer auf dieser Erde, aber ich sage dir: Derjenige, der jemals der beste Trainer f\u00fcr dein Leben sein kann &#8211; ist Jesus! Er kann dir die beste Strategie ausmalen. Er kann dich, wenn du niedergeschlagen bist, wiederaufbauen! Er gibt dir eine Perspektive die mehr ist als nur ein Pokal! Es ist das ewige Lebe mit ihm! Mit einer Lebensqualit\u00e4t, mehr als was du bisher kennen gelernt hast. So lade ich dich ein heute auch dein Leben in die Hand von Jesus zu geben. Wenn du das gerne machen m\u00f6chtest, dort wo du gerade sitzt. Und du sagst, ja das m\u00f6chte ich tun. Ich m\u00f6chte heute mein Leben Jesus geben. Er soll mein HERR werden und ich m\u00f6chte Ihm nachfolgen. An dem Platz, an dem du gerade sitzt und diese Entscheidung treffen m\u00f6chtest, hebe doch gerade einfach deine Hand hoch. Signalisiere: Hier bin ich. Jesus ich geh\u00f6re Dir. Komm in mein Leben! Danke Jesus.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte dich einladen ein Gebet zu sprechen. In diesem Gebet m\u00f6chten wir Jesus unser Leben geben und dort wo du gerade sitzt, kannst du das Gebet gerne nachsprechen im Glauben. Es ist ein Gebet der Lebens\u00fcbergabe. Einfach an dem Platz, an dem du gerade sitzt, bete einfach mit. HERR Jesus Christus. Bitte komme in mein Leben. Ich bitte Dich, dass Du mich heute rein w\u00e4scht von allen S\u00fcnden meines Lebens. Es tut mir so leid, dass ich mein Leben lang ohne dich gelebt habe. Aber heute komme ich zu dir. Sei du mein HERR, sei du mein Retter. Jesus, rette mich. Amen.<\/p>\n","protected":false},"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_exclude_from_sitemap":false,"_luther_share_image_id":0},"tags":[],"predigtserie":[219],"class_list":["post-62247","predigt","type-predigt","status-publish","hentry","predigtserie-dreamagain"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ecclesia.church\/en\/wp-json\/wp\/v2\/predigt\/62247","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ecclesia.church\/en\/wp-json\/wp\/v2\/predigt"}],"about":[{"href":"https:\/\/ecclesia.church\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/predigt"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ecclesia.church\/en\/wp-json\/wp\/v2\/predigt\/62247\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ecclesia.church\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62247"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesia.church\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62247"},{"taxonomy":"predigtserie","embeddable":true,"href":"https:\/\/ecclesia.church\/en\/wp-json\/wp\/v2\/predigtserie?post=62247"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}